More than Honey
More than Honey (CH 2012) ist ein Dokumentarfilm mit der Musik von Peter Scherer.
Credits
- Regie: Markus Imhoof.
- Buch: Markus Imhoof, Kerstin Hoppenhaus.
- Produktion: Thelma Film, zero one film, Allegro Film, Ormenis Film (Markus Imhoof), SRF Schweizer Radio und Fernsehen.
- Tonmischung: Bernhard Maisch.
- Sounddesign: Nils Kirchhoff.
- Musiker: Violine: Paul Giger; Klarinette: Don Li; Viola: David Schneebeli; Klavier, Gitarre, Elektronik: Peter Scherer.
- Musikmischung: Peter Scherer.
Handlung
Der Film handelt vom Sterben der Bienen auf der ganzen Welt. Auf der Suche nach Antworten auf die Ursachen dieses Bienensterbens reist der Film zu den Menschen, die mit und von den Bienen leben: zu einem Schweizer Bergimker, in die riesigen Mandelplantagen Kaliforniens, zu einem Bienen-Hirnforscher in Berlin, zu einer Pollenhändlerin in China und zu den Killerbienen in der Wüste von Arizona. Gegen Ende des Filmes befinden wir uns in Australien, wo noch gesunde Bienenvölker leben und das Massensterben der Bienen noch nicht angekommen ist, was dem Film einen Hoffnungsschimmer verleiht.
Musikausschnitt
(2:25 ab Minute 01:25:00)
Die Schlussszene spielt in Arizona. Sie zeigt zunächst ein Killerbienenvolk in seinem Bienenstock. Killerbienen sind eine Mischung aus europäischen und afrikanischen Bienen, die im Unterschied zu den sanft gezüchteten Bienen überlebensfähig sind. Die Kamera folgt einigen Bienen, die das Nest verlassen und das Bild verwandelt sich in eine surreale Szene, indem die Bienen immer höher fliegen, bis sie im Weltall ankommen.
Kommentar
Das Zusammenspiel von Sounddesign, realistischen Geräuschen und Musik spielt in diesem Film eine grosse Rolle. Der Komponist verwendet Musik, die beinahe mit der Soundkulisse, die die Bienen erzeugen, verschmilzt. So setzt er beispielsweise fragile Tremolo Klänge in der Violine und Viola ein. Auch die elektronischen Elemente sind von vibrationsartigen Klängen geprägt, die an das Summen der Bienen erinnern. Sobald die Bienen aus dem Nest fliegen, treten das Sounddesign sowie die realen Geräusche in den Hintergrund, was jedoch durch die Ähnlichkeit dieser Ebenen kaum wahrnehmbar ist. Durch das Hinzufügen tieferer Klänge und einer deutlichen Streichermelodie rückt die Musik als Musik im traditionellen Sinn klarer in den Vordergrund, während die Bienen die Wolkendecke durchdringen und in Richtung Weltall steuern. Die Entwicklung von Musik und Sounddesign doppelt somit den Verlauf des Bildes von der realen zu einer imaginären Welt. (Autorin: Darah Rosenthal)
Weblinks
Quelle
- Film und Musik: DVD EAN 0888430197091.
