Soul of a Beast

Soul of a Beast (CH 2021) ist ein Spielfilm mit der Musik von Fatima Dunn, Julian Sartorius und Laszlo Ovlinsk.

Soul of a Beast: Gabriel im Zoo

Credits

  • Drehbuch & Regie: Lorenz Merz.
  • Produktion: Hesse Film (Simon Hesse).
  • Sounddesign: Oscar van Hoogevest.
  • Tonmischung: Manu Gerber.
  • Musizierende: Cello: Fatima Dunn; Schlagzeug: Julian Sartorius.

Handlung

Im Rausch des Sommers verliebt sich der jugendliche Vater Gabriel in die geheimnisvolle Corey, die Freundin seines besten Freundes Joel. Tief verletzt über die betrügerischen Absichten der beiden, enthüllt Joel die Wahrheit über Gabriels verworrene Geschichte, es gibt nicht nur ein Kind. Überfordert mit der wichtigsten Entscheidung seines Leben, taucht Gabriel in die unerbittliche Wildnis seines Herzens, in der die Fantasie stärker ist als die Realität.

Musikausschnitt

(2:20 ab Minute 14)

Die drei Protagonisten Gabriel, Corey und Joel brechen während eines Drogentrips in den Zoo ein. Realität, intensive Farben, Tiere, Geräusche und Gedanken verschmelzen zu einer traumartigen Zeitlupen-Collage. Eine Stimme aus dem Off ist zu hören und dann endet die Szene, als Gabriel in seiner Wohnung am Boden aufwacht. Der Musikeinsatz verklingt und erschrocken findet Gabriel seinen Sohn im Wohnzimmer spielend, während nun diegetische Musik spielt.

Kommentar

Die Musik führt durch die verschiedenen Welten der Protagonisten und verschmilzt dabei mit dem Sounddesign audiovisuell jenseits des Realismus. Diese Einheit wird im Bild durch Effekte, intensive Farben und das 4:3-Format unterstützt, wodurch ein expressionistischer, transzendenter Eindruck entsteht. Der Film bewegt sich zwischen extradiegetischer und diegetischer Musik, was Realität und Imagination differenziert. Ein zentrales Element der Musik ist Fatima Dunns Cello, das sie auf vielfältige Weise einsetzt: choralartig, mit speziellen Spieltechniken wie Sul-Ponticello und natürlichen Flageolett-Tönen, rhythmisch sowie manipuliert durch Effekte, die es wie einen tiefen Synthesizer klingen lassen. Ergänzt wird die Musik durch Julian Sartorius’ treibende Perkussion und analoge Effekte. (Autorin: Norina Largiadèr)

Weblinks

Quelle

  • Film und Musik: DVD EAN 613059330146. plzm.e9042fe5-bc7b-403b-9d46-e736bbb4d592?.gif