Wir waren Kumpel
Wir waren Kumpel (CH 2024) ist ein Dokumentarfilm mit der Musik von Alexandre Julien Maurer. Der Film beinhaltet ausserdem den Song «Dohlengarten» von Friedrich Greiling.
Credits
- Regie und Buch: Christian Johannes Koch, Jonas Matauschek
- Produktion: Catpics (Rajko Jazbec, Sarah Born, Dario Schoch), elemag pictures (Tanja Georgieva), SRF Schweizer Radio und Fernsehen, ZDF Zweites Deutsches Fernsehen
- Tonmeister: Waldemar Bruch, Fabian Schneider, Johannes Doberenz
- Re-Recording Mix: Jacques Kieffer
- Sounddesign: Daniel Hobi
- Gitarre: Alexandre J. Maurer
Handlung
Ende 2018 wurde die flächendeckende Steinkohleförderung in Deutschland eingestellt. Der Anfang des Films begleitet Bergleute bei ihren letzten Tagen in der Zeche. Im selben Jahr wurden die Stimmen der aufstrebenden Klimaprotestbewegung «Fridays for Future» lauter. Vor dem Hintergrund dieser medialen und gesellschaftspolitischen Ereignisse folgt der Film fünf Bergleuten auf ihrer tragisch-humorvollen Suche nach einer neuen Rolle im Leben.
Musikausschnitt
(2:22 ab Minute 01:26:35)
In der Szene teilen die fünf Protagonisten des Films ihre Gedanken zum Thema Veränderung. Martina Klimetzki, eine Transfrau, reflektiert über die Entwicklung von Geschlechterrollen. Thomas Hagedorn wird in seinem neuen Alltag beim Kochen gezeigt, während Marco Edelmann («Langer») in seinem neuen Job als Busfahrer zu sehen ist. Wolfgang Hermann («Locke») beobachtet eine «Fridays for Future» Demonstration und denkt über die Zukunft seiner Kinder nach. Kirishanthan Nadarajah («Kiri») wiederum reflektiert über seine Herkunft aus Sri Lanka und seine Zeit in Deutschland.
Kommentar
Die Musik besteht aus elektronischen, atmosphärischen Klängen sowie aus Gitarrenklängen. Dabei wird die Stimmung für jeden der Protagonisten leicht angepasst. Bei Martina überwiegen die atmosphärischen Klänge. Bei Thomas sind einzelne Gitarrenklänge zu hören. Bei «Langer» erhält die Musik unter anderem durch eine deutliche Akkordabfolge einen vorantreibenden Charakter. Dies passt sowohl zur Busfahrtszene als auch zu seinen optimistischen und zukunftsgerichteten Äusserungen. Bei «Locke» wird die Musik wieder fragmentarischer, bevor sie bei «Kiri» zu einem ähnlichen Klangbild zurückkehrt, wie es bereits zu Beginn der Szene mit Martina zu hören war. (Autorin: Darah Rosenthal)
Weblinks
Quelle
- Film und Musik: DVD EAN 4042564243031.
